Nachlassabwicklung in gemeinnützigen Organisationen: Praxis statt Theorie Melanie Loewe referiert beim Fundraising-Symposium 2024
Nachlassabwicklung in gemeinnützigen Organisationen: Melanie Loewe referierte beim Fundraising-Symposium 2024 über Praxis, Risiken und Chancen bei Erbschaften und Testamentsspenden.
Wie gelingt eine professionelle Nachlassabwicklung in gemeinnützigen Organisationen und wo liegen die größten praktischen Risiken? Mit diesen Fragen befasste sich das Seminar „Nachlassabwicklung in gemeinnützigen Organisationen. Herausforderungen und Chancen“ im Rahmen des Fundraising-Symposiums 2024.
Als Referentinnen gestalteten Dr. Cornelia Rump und Melanie Loewe eine praxisorientierte Vortrag, der bewusst über juristische Grundsatzfragen hinausging. Im Mittelpunkt standen reale Abläufe, typische Fehlerquellen und die strukturellen Anforderungen, die gemeinnützige Organisationen erfüllen müssen, wenn sie als Erben eingesetzt werden.
Der Beitrag von Melanie Loewe beleuchtete insbesondere die operative Seite der Nachlassabwicklung: von der ersten Einschätzung der Werthaltigkeit über den Umgang mit Immobilien und Verträgen bis hin zur Frage, wie Organisationen ihre Rolle klar kommunizieren müssen, um Haftungsrisiken und Imageschäden zu vermeiden. Deutlich wurde, dass Nachlassabwicklung kein Nebenprozess ist, sondern fundierte Erfahrung, klare Zuständigkeiten und belastbare Strukturen erfordert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Schnittstelle zwischen Nachlassabwicklung und Fundraising. Thematisiert wurde, wie Organisationen Nachlässe verantwortungsvoll umsetzen können, ohne ihre eigentliche Arbeit zu überfordern und warum professionelle Abwicklung letztlich Voraussetzung dafür ist, testamentarische Zuwendungen langfristig wirksam werden zu lassen.
Das Seminar richtete sich an Mitarbeitende gemeinnütziger Organisationen, Fundraiserinnen und Fundraiser sowie Verantwortliche, die mit Erbschaften, Testamentsspenden und Nachlassfragen befasst sind. Die Veranstaltung unterstrich, dass erfolgreiche Nachlassarbeit nicht an einzelnen Klauseln entscheidet, sondern an Klarheit, Vorbereitung und realistischer Selbsteinschätzung.
