Melanie Loewe

Nachlass­management aus der Praxis.

Meine Arbeit beginnt dort, wo rechtliche, wirtschaftliche und menschliche Interessen aufeinandertreffen und belastbare Entscheidungen gefragt sind.

Seit 2008 führe ich komplexe Nachlässe operativ durch ihre unterschiedlichen Phasen. Ich bringe Struktur in unübersichtliche Vermögenslagen, koordiniere Beteiligte und halte den gesamten Prozess zusammen.

Struktur schaffen.Verantwortung übernehmen.Nachlässe nachvollziehbar zum Abschluss führen.
„Was als spontane Vertretung für eine gemeinnützige Organisation begann, ist heute meine Kernkompetenz: die operative Führung komplexer Nachlässe.“
Mein Weg

Aus einer Aufgabe wurde eine Spezialisierung

Die Nachlassabwicklung kam nicht als theoretisches Berufsfeld zu mir. Sie begann mit einer konkreten Verantwortung, die übernommen werden musste. Aus dieser ersten Vertretung entwickelte sich eine Tätigkeit, die rechtliche Rahmenbedingungen, wirtschaftliches Verständnis, Organisation und Kommunikation täglich miteinander verbindet.

Seitdem habe ich Nachlässe in unterschiedlichsten Rollen und Konstellationen begleitet. Jeder Fall hat meinen Blick dafür geschärft, wo Prozesse ins Stocken geraten, welche Risiken früh sichtbar werden müssen und wie aus vielen Einzelthemen ein belastbarer Ablauf entsteht.

Melanie Loewe bei einem beruflichen Telefongespräch
Meine Rolle

Den gesamten Prozess zusammenhalten

In einem Nachlass treffen Gerichte, Banken, Behörden, Berater, Erben, Gläubiger und Organisationen aufeinander. Hinzu kommen Zeitdruck, unvollständige Informationen und häufig widersprüchliche Interessen.

Ich priorisiere die nächsten Schritte, sichere Vermögenswerte, koordiniere die Beteiligten und sorge dafür, dass getroffene Entscheidungen nachvollziehbar umgesetzt werden.

Rechtliche und steuerliche Bewertungen bleiben bei den jeweils zuständigen Beratern. Meine Aufgabe ist die operative Führung des Verfahrens.

Ein Nachlass ist erst dann erfolgreich abgeschlossen, wenn das Ergebnis auch Jahre später noch einer rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Prüfung standhält.
Wenn der Erbfall eingetreten ist

Dann zählt praktische Umsetzung

Wenn Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden können, braucht es einen verlässlichen Prozess und eine klare Reihenfolge.

01

Vermögenswerte sichern

Konten, Immobilien, Unterlagen, Beteiligungen und weitere Vermögenspositionen erfassen und erforderliche Maßnahmen veranlassen.

02

Beteiligte koordinieren

Die Kommunikation zwischen Gerichten, Banken, Behörden, Beratern, Erben, Gläubigern und Organisationen zusammenführen.

03

Fristen im Blick behalten

Dringlichkeiten erkennen, Aufgaben priorisieren und notwendige Schritte rechtzeitig in die Wege leiten.

04

Risiken begrenzen

Wirtschaftliche und organisatorische Risiken frühzeitig identifizieren und in der weiteren Bearbeitung berücksichtigen.

05

Konflikte handhabbar machen

Unterschiedliche Interessen ordnen und, wo sinnvoll, wieder eine tragfähige Kommunikation ermöglichen.

06

Entscheidungen dokumentieren

Maßnahmen, Gründe und Ergebnisse so festhalten, dass der Verlauf auch später nachvollzogen werden kann.

Erfahrung und Qualifikation

Fachliches Fundament für anspruchsvolle Verfahren

Qualifikationen schaffen die Grundlage. Entscheidend bleibt die Erfahrung aus hunderten realen Nachlassverfahren, verbunden mit kontinuierlicher Fortbildung und der fachlichen Weitergabe dieses Wissens.

2008
Selbständige Tätigkeit im Nachlassmanagement

Beginn der kontinuierlichen operativen Bearbeitung von Nachlässen.

2017
Zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT)

Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e.V.

2018
Mediatorin

Weiterbildung an der Hochschule Wismar mit einem Ausbildungsumfang von 200 Stunden und 8 ECTS.

2018
Wirtschaftsmediatorin

Spezialisierung an der Hochschule Wismar mit einem Ausbildungsumfang von 90 Stunden und 3 ECTS.

2021
Geprüfte Nachlasspflegerin (BDN)

Bund Deutscher Nachlasspfleger e.V.

2022
Geprüfte Testamentsvollstreckerin (DVEV)

Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V.

2025
Zertifizierte Testamentsvollstreckerin (BDN)

Bund Deutscher Nachlasspfleger e.V.

2025
Mediatorin in Erbangelegenheiten und Unternehmensnachfolge

Institut für Transformative Mediation.

2026
Zertifizierte Nachlasspflegerin (BDN)

Bund Deutscher Nachlasspfleger e.V.

Jährlich
Rund 140 Stunden fachliche Fortbildung

Kontinuierliche Fortbildung bei verschiedenen Anbietern zu aktuellen Fachfragen und zur praktischen Nachlassbearbeitung.

Laufend
Referentin und Autorin in Fachpublikationen

Eigene Fortbildungsveranstaltungen und Veröffentlichung von Beiträgen für das Fachpublikum.

Meine Haltung

Komplexität aushalten. Klarheit schaffen.

Jeder Nachlass ist anders, nicht nur wegen der Vermögenswerte, sondern wegen der Menschen, Interessen und Rahmenbedingungen. Gute Nachlassarbeit bedeutet für mich, diese Komplexität nicht zu vereinfachen, sondern sie in einen belastbaren und verständlichen Ablauf zu übersetzen.

Ich arbeite verbindlich, lösungsorientiert und mit dem Blick auf das gesamte Verfahren.

Verantwortung

Aufgaben annehmen und Entscheidungen konsequent umsetzen.

Transparenz

Bearbeitungsstände und Maßnahmen nachvollziehbar machen.

Pragmatismus

Rechtliche Vorgaben in handhabbare Abläufe übertragen.

Unabhängigkeit

Interessen einordnen und den Auftrag verlässlich im Blick behalten.

Persönlicher Kontakt

Ihre Ausgangslage besprechen

Wenn Sie klären möchten, ob und in welcher Rolle ich Sie bei einem Nachlass unterstützen kann, können wir die wesentlichen Eckpunkte zunächst persönlich einordnen.





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