Digitalisierung im Nachlassmanagement: Mehr als ein Trend - ein struktureller Wandel

Die Verarbeitung und Abwicklung von Nachlässen steht mitten in einer digitalen Transformation. Die Nachlass-Expertin Melanie Loewe macht in einem aktuellen Beitrag deutlich, dass es dabei nicht um technische Spielereien geht, sondern um grundsätzliche Veränderungen im Zusammenspiel von Betroffenen, Institutionen und Prozessen.

Digitale Tools und neue Arbeitsweisen verändern die Erwartungen der Beteiligten. In einer Lebensphase, die traditionell von Emotion und Formalismus geprägt ist, treffen neue digitale Möglichkeiten auf alte Strukturen. Dies wirft Fragen auf, die weit über technische Funktionalität hinausgehen: Wie gestaltet man sensible Abläufe menschlich und effizient zugleich? Wie schaffen Branchen Vertrauen, wenn Algorithmen und Automatisierung in existenzielle Prozesse eingreifen?

„Digitale Nachlassabwicklung“ wird so zum Prüfstein für Organisationen, die bisher analog gearbeitet haben. Es geht nicht um Digitalisierung um der Digitalisierung willen, sondern um ihre Bedeutung für Servicequalität, Transparenz und Verantwortungsgefühl in kritischen Lebensphasen. Die Debatte berührt Rechtssicherheit, Datenschutz, aber auch Grundfragen der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Erben, Behörden und Dienstleistern.

Melanie Loewe ordnet diese Entwicklung ein und zeigt auf, warum digitale Ansätze im Nachlassumfeld mehr sind als ein technisches Update: Sie treffen auf kulturelle, rechtliche und organisatorische Herausforderungen, die erst gelöst werden müssen, bevor ihr volles Potenzial wirksam wird.

Zum vollständigen Fachbeitrag:
👉 Nachlassdialog